Strategische Partnerschaft

Ismaning/Woltersdorf, 25.11.2019. Die Sana Kliniken AG und der TrĂ€ger des Evangelischen Krankenhauses „Gottesfriede“ in Woltersdorf bei Berlin, der Deutsche Jugendverband „Entschieden fĂŒr Christus“ (EC) e.V., haben sich auf eine strategische Partnerschaft verstĂ€ndigt. Sana wird demnach 74,9 Prozent der Anteile des auf die Bereiche Innere Medizin und Geriatrie spezialisierten Krankenhauses ĂŒbernehmen. Der EC wird 25,1 Prozent der Anteile behalten und Mitgesellschafter bleiben.

Das Krankenhaus, das vor den Toren Berlins in Brandenburg liegt, verfĂŒgt inklusive der dazugehörigen Tageskliniken ĂŒber 209 Betten. 340 Mitarbeiter sind hier beschĂ€ftigt. Die medizinischen Schwerpunkte des Fachkrankenhauses liegen in der Inneren Medizin und der Geriatrie. Der bisherige TrĂ€ger, der Deutsche Jugendverband „Entschieden fĂŒr Christus“ (EC) ist der Spitzenverband einer christlichen Jugendbewegung, die wöchentlich ĂŒber 40.000 junge Menschen in ihren Gruppen erreicht.

GebÀudekomplex in Woltersdorf

Der Vorsitzende des Deutschen Jugendverbandes „Entschieden fĂŒr Christus“ (EC) e.V., Hartmut KĂ€mpfer, erlĂ€utert den Hintergrund dieser Transaktion: „Wir merken, dass das Gesundheitswesen immer komplexer und der Wind rauer wird. Von daher war es uns zur Zukunftssicherung unseres Krankenhauses wichtig, einen starken und professionellen strategischen Partner zu gewinnen, der das operative Management ĂŒbernimmt und das Krankenhaus in ein grĂ¶ĂŸeres Ganzes einbindet, ohne dass es seinen Charakter verliert.“ Neben diesen Anforderungen habe der EC insbesondere Wert auf ein tragfĂ€higes Klinik- und ein gutes Mitarbeiterkonzept gelegt. Ebenso sei wichtig gewesen, dass der Verband weiterhin die geistliche PrĂ€gung des Krankenhauses gestalten kann. „In Verhandlungen mit einigen wenigen TrĂ€gern hat sich fĂŒr uns die Sana Kliniken AG ganz klar als der Partner herauskristallisiert, mit dem dies alles am besten möglich ist“, so KĂ€mpfer weiter. 

Der Vorstandsvorsitzende der Sana Kliniken AG, Thomas Lemke, verwies auf die Erfahrung, die Sana bei der Kooperation mit gemeinnĂŒtzig geprĂ€gten TrĂ€gern habe. „Sana hat bereits in der Vergangenheit erfolgreich HĂ€user aus konfessioneller und freigemeinnĂŒtziger TrĂ€gerschaft in die Strukturen des Verbundes integriert, darunter zuletzt HĂ€user in Köln und Stuttgart. Wir wissen um das SelbstverstĂ€ndnis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sind immer bereit, dem konfessionellen VerstĂ€ndnis bei der Versorgung der Patienten Raum zu geben. Gleichzeitig profitieren diese HĂ€user aber auch von den Strukturen unseres Verbundes, dem Zugang zum Erfahrungsschatz eines deutschlandweit aktiven Klinikbetreibers und den vielfĂ€ltigen Chancen, die damit verbunden sind.“ Lemke sagte, Sana sei als privater Klinikbetreiber bestrebt, neue HĂ€user in die bestehenden Strukturen einzubinden, ohne dabei deren grundlegenden Charakter zu verĂ€ndern. „Wir sehen uns stets als Partner, der vom Anderen lernen will.“

?