v.l.n.r.: Gesine WesthÀuser (stellv. Vorsitzende DECV), Michael Diener (PrÀseses des Gnadauer Gemeinschaftsverbands), Klaus Göttler (GeneralsekretÀr DECV), Thies Gundlach (VizeprÀsident des Kirchenamtes der EKD), Anne Blanckenfeldt (Vorsitzende des EC-Landesverbands Mecklenburg)
Kassel. Am vergangenen Wochenende wurde der 54-jĂ€hrige Theologe Klaus Göttler in Kassel in das Amt des GeneralsekretĂ€rs des Deutschen Jugendverbandes âEntschieden fĂŒr Christusâ (EC) e.V. eingefĂŒhrt. Er hat dieses Amt bereits seit dem 1. Januar 2020 inne.
In einem Gottesdienst wurde Klaus Göttler nun offiziell unter Beteiligung des VizeprĂ€sidenten des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland, Dr. Thies Gundlach, und des PrĂ€ses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Dr. Michael Diener, in sein Amt eingefĂŒhrt.
Göttler ging in seiner Predigt auf die Herausforderungen der Jugendverbandsarbeit in Zeiten rasanter VerĂ€nderungen ein. âUns geht es wie Abraham. Gott ruft uns zum Aufbruch. Wir wissen, dass es nicht einfach weitergeht, wie bisher. Aber wir wissen nicht, wohin es geht. Leben im Aufbruch bedeutet Christus vertrauen, auch wo keine Sicherheiten da sind.â Göttler betonte in seiner Predigt, dass die Mitte der EC-Bewegung untrennbar in ihrem Namen verbunden ist: âEntschieden fĂŒr Christusâ. Wenn die Mitte klar ist, mĂŒsse man sich nicht auf die Grenzen fixieren.
Klaus Göttler war bereits von 1991 bis 2007 Referent im Deutschen EC-Verband und Mitglied der GeschĂ€ftsfĂŒhrung. Von 2008 bis 2019 war er Praxisdozent und zuletzt stellvertretender Direktor an der Evangelistenschule Johanneum in Wuppertal.
Klaus Göttler bei der Predigt wÀhrend des Gottesdienstes
Göttler tritt die Nachfolge von Rudolf Westerheide an, der bis 2018 das Amt innehatte. Nach einer Vakanzzeit möchte Göttler nun den begonnenen Zukunftsprozess weiterfĂŒhren. Unter dem Motto âEntschieden Richtung Zukunftâ wurden die Grundtexte des EC-Verbandes ĂŒberarbeitet und die Weichen gestellt fĂŒr ein neues Mitgliedschaftsmodell.
Klaus Göttler ist verheiratet und hat drei Kinder.
Seit dem 1. MĂ€rz hat die Sozial-missionarische Arbeit des ECs, oft nur „EC-Indienhilfe“ genannt, wieder einen neuen Leiter: Ulrich Mang.
Hier stellt er sich einmal kurz vor:
Hallo in die EC-Runde! Mein Name ist Ulrich Mang und ich bin seit 01.03.2020 der neue Sozial-Missionarische Referent und Leiter der EC-Indienhilfe. Mit diesen Zeilen möchte ich mich kurz bei Dir und Euch vorstellen. Geboren und aufgewachsen bin ich im GroĂraum Karlsruhe. Meine geistliche Heimat war von Beginn an der örtliche Gemeinschaftsverband in Eggenstein. SpĂ€ter habe ich die ersten Kontakte mit dem EC-Blankenloch erhalten, der mir fĂŒr viele Jahre zu einer neuen und sehr prĂ€genden Heimat geworden ist. Nach meiner Mittleren Reife und anschlieĂenden Ausbildung habe ich das Abitur auf dem âZweiten Bildungswegâ gemacht und in Greifswald und Halle/Saale Theologie und Ethnologie studiert. Parallel dazu habe ich mich in verschiedenen Bereichen der kirchlichen Jugendarbeit, der halleschen Bahnhofsmission und der FlĂŒchtlingsarbeit engagiert. Ich bin mit Katrin verheiratet und gemeinsam haben wir einen knapp 1,5 Jahre alten Sohn. Gemeinsam leben wir in Halle/Saale und bringen uns in die dortige Landeskirche ein. Mit der EC-Indienhilfe verbinde ich einen von Christus geschenkten Blick fĂŒr die Menschen in meiner direkten Umgebung und darĂŒber hinaus. Ein Herz, das sich von der Situation anderer berĂŒhren lĂ€sst, fĂŒr sie aktiv wird und sich fĂŒr die Besserung ihrer Lebenssituation einsetzt. Mein Wunsch ist es gemeinsam mit anderen Menschen ein Hoffnungsgeber fĂŒr Kinder und Jugendlichen (in Indien) zu werden. â Ich freue mich auf Deine und Eure UnterstĂŒtzung. Herzliche GrĂŒĂe und bis bald Dein und Euer Ulrich