Abschied von holy

Am 31. Juli 2024 hat Christian Holfeld (Fahrtenname „holy“) seine Aufgabe als Pfadfinderreferent im Deutschen EC-Verband nach dreieinhalb Jahren beendet. In dieser Zeit ist die EC-Pfadfinderarbeit kontinuierlich gewachsen. Gute Strukturen wurden gelegt. Christian konnte viele neue Stämme aufnehmen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Schulungen begleiten und ausbilden.

Christian Holfeld schreibt selbst zu seiner Zeit im EC:
„Erfüllte 3,5 Jahre als EC-Pfadfinderreferent liegen nun hinter mir! Ich bin dankbar für die vielen inspirierenden Begegnungen, die Schulungen, die Stammesaufnahmen und für das, was wir alles gemeinsam bewegen konnten. Vom Herzen wünsche ich euch allen weiterhin einen segensreichen Aufbau eurer EC-Arbeiten, Pfadfindergruppen und Gemeinden. Unser großer Gott wird euch weiterhin segnen und euch viel Kraft und Freude für eure Arbeit geben. Möge die Gemeinschaft, die wir aufgebaut haben, weiterwachsen und geistliche Früchte tragen.“

Vielen Dank, lieber Christian, für deinen wertvollen Dienst und die Verbundenheit! Gottes Segen auf deinem weiteren Weg!

Gern möchten wir die Pfadfinderstelle zeitnah wieder besetzen. Die Ausschreibung der Stelle ist unter www.ec.de/jobs-ec zu finden.

(Text: Stefanie Ramsperger)

Neuer Hausleiter im BuB in Woltersdorf

Seit 1. November 2007 war Michael Herwig Hausleiter vom EC-Begegnungs- und Bildungszentrum (BuB) in Woltersdorf. Im Juli 2024 hat er seinen Dienst beendet.
Für sein Engagement, seine Ausdauer und seinen Humor – selbst in schwierigen Situationen – gebührt Michael großer Dank! Als echter Fels in der Brandung hat Michael auch Herausforderungen wie die Corona-Pandemie gemeistert, Personalwechsel gemanagt und beim Thema Brandschutz und diversen Baumaßnahmen einige Nerven gelassen. All das hat er großartig gemacht.

Danke, lieber Michael, für die Treue, die Liebe zum Haus und den Mitarbeitern und alles Gestalten in Woltersdorf! Alles Gute und viel Segen für deinen weiteren Weg!

(Text: Stefanie Ramsperger)

Michael Herwig

Ab 1. August leitet Lutz Schmidt das EC-Begegnungs- und Bildungszentrum:

Lutz Schmidt

Ich darf mich heute als neuer Hausleiter des BuB und Gästehauses in Woltersdorf vorstellen:
Lutz Schmidt, 54 Jahre jung, geboren in Magdeburg, seit 1990 in Oldenburg zuhause, verheiratet mit Daniela, zusammen haben wir einen Sohn.
Die Landeskirchliche Gemeinschaft und der EC sind seit meiner Geburt mein Zuhause. Als Kind und Jugendlicher habe ich viele Freizeiten besucht und auch in den Bereichen Musik und Küche mitgearbeitet. Ich habe schon als Jugendlicher der Wunsch entwickelt, einmal ein Freizeithaus zu leiten. 

Als gelernter Tischler habe ich mich mit BWL beschäftigt, eine Leitungsausbildung bei xpand absolviert und mich im Arbeitsrecht und Gesundheitsschutz fit gehalten.

Nach über 30 Jahren als Logistikleiter im Möbelhandel wollte ich beruflich nochmal etwas Neues wagen. Anfang des Jahres ergab sich die Möglichkeit einer Auszeit. Da habe ich nicht lange überlegt.
In der Evangelischen Gemeinschaft Oldenburg war ich acht Jahre Vorsitzender. Diese Aufgabe konnte ich im April abgeben. So hatte ich Zeit genug zu reflektieren, welche Aufgabe zu mir passt und worauf ich die nächsten Jahre richtig Lust habe. 

Da fiel mir mein Kindheitstraum wieder ein: Hausleitung.
Mir wird schnell langweilig und gerade deswegen passt die vielseitige Aufgabe sehr gut zu meinen Begabungen. Organisation, Optimierung, Flexibilität und Einsatzbereitschaft gehören zu meinen Stärken. Mitarbeiterbegleitung und -führung sind Herzenssache, guter Gastgeber sein meine Leidenschaft. Das Feedback einiger Freunde hat meinen Wunsch bestärkt.

Doch warum Woltersdorf? Als gebürtiger Magdeburger haben wir oft an den Seen um Berlin Urlaub verbracht. Vor zehn Jahren habe ich einen Bootsführerschein gemacht und urlaube seitdem regelmäßig auf den Gewässern von Berlin/Brandenburg. So schließt sich der Kreis für mich in Woltersdorf.
Das Gastgewerbe wirbt oft mit dem Spruch: „Arbeiten, wo andere Urlaub machen“. Für mich wird es in Zukunft heißen: „Arbeiten, wo ich Urlaub mache.“ 

Ich bin mega dankbar, für den EC-Deutschland als Hausleiter in einem tollen Team in Woltersdorf mitarbeiten zu dürfen. Und ich freue mich darauf, viel Neues kennen zu lernen. 

Die gesetzlich vorgegebenen Brandschutzmaßnahmen haben im BuB die letzten Jahre viel Kraft und Zeit gekostet. Jetzt sind sie zu einem guten Abschluss gekommen. Das bedeutet: gemeinsam mit dem erfahrenen Team vor Ort wieder mehr Zeit zu haben für Visionen, Zukunftsgestaltung und Ideenwerkstatt.

Ihr seid neugierig geworden, möchtet Woltersdorf, die Umgebung mit den schönen Seen und der tollen Anbindung an Berlin, Potsdam, den Spreewald kennen lernen? Das ganze Team und ich würden uns freuen, euch als Gäste begrüßen zu dürfen. Schaut gerne vorbei: ec-bub.de. Schickt uns eine Buchungsanfrage und verbringt den nächsten Urlaub oder Berlintrip bei uns.

Über ein baldiges „Tachchen“ in Woltersdorf
freut sich Lutz.

Die Helden von Sherwood Forest

Zum bisher größten Pfadfinderlager im EC sind knapp 650 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach Immenhausen bei Kassel gereist. Von Bayern bis Berlin, von Bremen bis Sachsen sind Wölfe, Adler, Spechte und wie die Pfadfinderstämme alle heißen seit dem 28. Juli zusammengekommen. Bis zum 3. August erleben sie Gemeinschaft und Abenteuer. Sie lösen knifflige Aufgaben und hören von Gott, dem großen König, der über allem steht.

Pfadfinder sein bedeutet Zutrauen, Lernen, Kooperation. Jeder und jede ist wichtig für die Gruppe. Und so ist es für die Pfadfinder eine Selbstverständlichkeit, dass ein paar Kinder mit Behinderung genauso wie eine Mitarbeiterin im Rollstuhl dabei sind.

Highlight für die 16-18jährigen ist eine Tagestour mit Übernachtung im Gelände, für die jüngeren Pfadfinder gibt es einen Wettbewerb. Die restlichen Programmpunkte finden gemeinsam statt: Pfadfinder, das ist man zusammen.

Und warum eigentlich „Die Helden von Sherwood Forest“? Unter dem Motto steht das Pfadfinderlager, weil Robin Hood viel von dem verkörpert, was Pfadfinder ausmacht: Abenteuer draußen erleben und sich für Schwächere einsetzen.

Stefanie Ramsperger

Rückblick Schulstarteraktion Sommer 2023

WOW!
Überaus dankbar blicken wir auf die Schulstarteraktion im vergangenen Jahr zurück. Mit dem gesammelten Geld konnten wir Kindern in den Anden den Schulbesuch möglich machen. Im Zeitraum August-Oktober 2023 kamen rund….

Du möchtest wissen, wie viele Spenden zusammen gekommen sind und was damit bewirkt werden konnte? Dann lies hier » Rückblick Schulstarteraktion Sommer 2023 Sozial-Missionarische Arbeit (ec-sma.de) weiter.

Reden ist Gold

In diesem Interview ermutigt Martin Leupold junge Menschen, über die Erfahrungen mit sexueller Gewalt zu sprechen. Warum Prävention so wichtig ist und wo es Ansprechpartner im Gnadauer Raum gibt, erklärt er ausführlich.

Die Fragen stellte Christian Petersen.

Weitere Themen gibt es in der aktuellen entschieden!

DIE HELDEN VON SHERWOOD FOREST

Der Sommer 2024 wird ein besonderer Höhepunkt für die Pfadfinder des EC Deutschland. Ein Bündelager steht an, und die Vorfreude ist riesig! Mit 42 Stämmen aus allen Regionen Deutschlands und insgesamt rund 800 erwarteten Pfadfindern wird das Lager in Immenhausen bei Kassel mitten in Deutschland stattfinden. Die logistischen Herausforderungen sind entsprechend groß: Von zusätzlichen Duschcontainern über Toilettenwagen bis hin zu Kühlanhängern und Bierzeltgarnituren musste alles organisiert werden. Sogar eine Krankenstation mit eigenem Arzt wird es geben, und für ausreichend Lebensmittel ist auch gesorgt.

Das und vieles mehr erfährst du in der neuen entschieden. Zum Beispiel welche Bestandteile das Programm enthält und worüber sich die Pfadfinder in den Bibelarbeiten austauschen.

Maria Breßler

Bereichsleiterin / PEC-Bundesleitung

Die neue entschieden ist da!

Demokratie in der DDR, heute und in der Zukunft-wie passt das mit dem christlichen Glauben zusammen.

In dieser entscheiden geht es um einander Zuhören, auch wenn man Meinungsverschiedenheiten hat. Zum Glauben stehen und offenherzig mit andern Menschen umgehen. Und es geht darum, was das alles mit Demokratie zu tun hat.

Christine Lieberknecht, Steffen Kern und Klaus Göttler erzählen uns von ihren Gedanken darüber.

Hier schonmal ein erster Eindruck von Christine Lieberknecht zum Thema Einander mit hörendem Herzen begegnen.

Stefanie Ramsperger

Leiterin Kommunikation und Medien

Israel braucht unser Gebet!

Was lange angekündigt war, wurde in der Nacht zum 14.April Wirklichkeit: Zum ersten Mal hat der Iran Israel direkt angegriffen. Am Samstagnachmittag habe ich mit unserem Mitarbeiter in Israel telefoniert. Sie waren in großer Sorge und haben sich auf das Schlimmste eingestellt. Auch wenn wir dankbar sind, dass der Angriff abgewehrt werden konnte und nur wenige Schäden entstanden sind, so ist es eine neue Stufe der Eskalation in diesem Konflikt. Der Iran hat einmal mehr deutlich gemacht, dass er kein Interesse an einer friedlichen Lösung hat, sondern sein Ziel verfolgt Israel zu vernichten.

Vor wenigen Wochen war ich zu Besuchen in Israel. Die Anspannung war deutlich zu spüren. Niemand hat Interesse an einer Eskalation und das Leid ist auf allen Seiten groß. Fast alle sind – direkt oder indirekt – vom Terroranschlag am 7. Oktober betroffen. Seit dem Kriegsausbruch habe ich eine App im Handy, die die Raketenalarme in Israel anzeigt. Unbemerkt von der Öffentlichkeit gibt es täglich Angriffe auf Israel. Hunderte, wenn nicht Tausende, Raketen wurden in den letzten Wochen auf Israel abgefeuert.

Wir stehen als Christen an der Seite Israels und ich ermutige alle EClerinnen und ECler für die Menschen in Israel zu beten. Wir beten, dass Gott sich erbarmt und einen Ausweg schafft in diesem langanhaltenden und komplexen Konflikt. 

Klaus Göttler

EC-Generalsekretär

Ein Neuer im EC-Vorstand

Ein Neuer im EC-Vorstand

Der Deutsche EC-Verband hat ein neues Vorstands-Mitglied: Mit Stefan Cobus wählten die rund 80 Vertreter der Landesverbände den 33jährigen in den ehrenamtlichen Vorstand. Die Vertreterversammlung fand vom 7. bis 10. März in Hattingen statt.

Stefan Cobus kommt aus Ostfriesland, lebt in Großefehn und ist verheiratet. Cobus ist beim EC Niedersachsen angestellt und arbeitet als Jugendreferent und als theologisch pädagogischer Mitarbeiter in einem Freizeitheim. Der Vertreterversammlung teilte er mit: „Ich habe dem EC in meinem Leben viel zu verdanken und möchte die EC-Arbeit mit meinen Gaben und Möglichkeiten mitgestalten.“

In ihren Ämtern bestätigten die Vertreterinnen und Vertreter Harald Dürr als ersten Vorsitzenden und Joachim Hahn als Kassierer. Karin Schüttendiebel und Niklas Osmers wurden nach ihren Amtszeiten aus dem Vorstand verabschiedet. Für ihren großen ehrenamtlichen Einsatz erhielten sie Dank und Anerkennung der Anwesenden.

Ferner beschäftigten sich die Vertreterinnen und Vertreter mit aktuellen Themen aus den Landesverbänden und des Deutschen Verbandes. Unter anderem stiegen sie gemeinsam in die Planung eines großen EC-Events 2026 ein, berieten über Kinder- und Jugendschutz im EC und erhielten Einblicke in die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend (aej).

Die nächste Vertreterversammlung findet im Oktober in Kassel statt.

Wir haben Theologie studiert – 7 – Thomas Hölzemann

So vielfältig wie die Beweggründe sind Theologie zu studieren, so vielfältig sind auch die Wege und Ziele, was man damit machen möchte. Wir stellen euch sieben Leute vor. Heute: Thomas Hölzemann

Darum habe ich Theologie studiert:
Schon von Jugend an hat mich das Nachdenken über Gott, das Entdecken und Systematisieren im Glauben fasziniert. Nach Ausflügen in andere Studienfächer habe ich am Ende dann doch studiert, was mich wirklich von Herzen interessierte.

Ich habe hier studiert:
An der Evangelistenschule Johanneum in Wuppertal.

Das mache ich seither beruflich damit:
Nach mehreren Jahren im Verkündigungsdienst als Gemeinschaftsprediger, Stadtmissionar und nach ein paar Jahren als Gemeinschaftsinspektor arbeite ich nun als Krankenhausseelsorger im SANA Krankenhaus Gottesfriede in Woltersdorf.

Diese Träume hatte ich zu Beginn meines Studiums:
Mit meinen Gaben und Leidenschaften wollte ich beitragen, dass einzelne Menschen, Gemeinden und unsere Gesellschaft erleben, wie viel Gutes und wie viel Kraft im glaubenserfülltem und christusgeprägtem Leben stecken. Grenzen, Lethargie, Vorbehalte und Konflikte können überwunden werden im gemeinsamen Vertrauen auf Christus.

Davon sind diese in Erfüllung gegangen ….
Ich durfte oft erleben, wie Menschen Veränderungen erlebt, Schritte gewagt und Haltungen verändert haben. Ich habe eine große Offenheit quer durch alle gesellschaftlichen Schichten über Leben, Glauben und Werte nachzudenken. Es ist ein Privileg, Zeit für solche Begegnungen zu haben, die Menschen im Licht des Evangeliums aufleuchten lassen.

… und diese zerplatzt:
Die Veränderung von Gemeinde und Verbänden, also im eigenen Umfeld, scheint viel Zeit und „Veränderungsdruck“ zu brauchen. Statt mehr vertrauensvoller Öffnung und Weite habe ich sorgenvollen Rückzug und Enge wahrgenommen.

Ein Theologiestudium sollte beginnen, wer …
dafür eine Berufung, Begeisterung und Begabung spürt und dies auch von Menschen aus der Gemeinde widergespiegelt bekommt.

Wenn ich nochmal studieren würde, wäre es …
Ein Studium in dem Theologie gemeinsam mit gesellschaftspolitischen und sozialen Inhalten verknüpft wird und weniger von der „Innensicht“ geprägt ist.

Ich liebe an meinem Beruf:
Die Momente, in denen ich selbst immer wieder über Jesus Christus staunen darf und darüber, was er auf oft ganz eigene Art bei Menschen bewirkt.

Folgendes würde ich an meinem Berufsbild ändern, wenn ich könnte:
Ganz bewusst würde ich den einzelnen Hauptamtlichen mehr Zeit und Freiraum einräumen, die eigenen Leidenschaften und Ideen einzubringen und auszuleben, statt viel Kraft und Energie in vorhandene Abläufe und den Erhalt der Strukturen zu stecken.

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